There comes a point where our hopes begin to change.1
At first, we ask for healing, for strength, for more time. We hope for miracles because the heart struggles to imagine losing those who have long accompanied us through life and faith.
And yet life reminds us, gently or brutally, that it was never designed to be permanent.
Perhaps the hardest part of human attachment is learning that there are moments when the greatest mercy is no longer found in holding on at all costs, but in wishing for peace, dignity, comfort, and a gentle crossing toward what lies beyond.
Not every prayer is a prayer for survival.
Sometimes it is simply a prayer that no one suffer longer than they must.
- Image by Couleur from Pixabay ↩
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Schöner Text! Gefällt mir sehr gut!
„Es gibt ein Loslassen, ohne loszulassen, weil man festgehalten wird.“
Die Auslegung dieses Satzes hängt vermutlich stark von der Sichtweise des Erzählers ab.
Da sind zunächst wir, die an unseren Lieben festhalten, weiter hoffen, weiter beten, dass alles wieder gut wird — dass sie noch lange unter uns verweilen mögen. Und doch kommt manchmal der Moment, in dem wir loslassen müssen. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Liebe. Damit jemand friedlich gehen darf, ohne unnötiges Leiden.
Aber vielleicht gibt es auch die andere Perspektive: jene eines Menschen, der gesundheitlich schwer gezeichnet ist, bei dem die Medizin sagt: „Wir können nichts mehr tun.“ Vielleicht muss nicht nur die Familie loslassen, sondern auch der Mensch selbst bereit sein, den sanften Übergang ins Jenseits zuzulassen.
Und dann gibt es womöglich noch eine dritte Dimension dieses Gedankens. Dabei denke ich oft an meinen Großvater, einen tiefgläubigen Mann. Nach einem schweren Herzinfarkt sagte sein Arzt zu ihm:
„Eigentlich dürften Sie gar nicht mehr hier sein. Und doch stehen Sie nach wie vor vor mir. Es gibt wohl einen Grund dafür. Jemand wollte Sie noch nicht gehen lassen.“
Dieser Satz ist mir bis heute geblieben.