Ein langsamer Anfang

Ein Tag, an dem man alles langsam angehen kann.
Frühmorgendliche Stille.
Ein Blick aus dem Fenster – verträumt.
Ein leises Glück.

Die Sonne: warm, klar.
Der Himmel: weit. Tiefer blau. Rein.
Strahlen auf der Haut.
Zartes Gesicht. Zufrieden. Ruhig.

Der Duft von Kaffee.
Knuspriges Baguette. Cremige Butter.
Grob zerdrückte Erdbeeren, Aprikosen.
Schlicht – und doch Fülle.
Zufriedenheit. Vor allem: Dankbarkeit.

Die Stunde des morgendlichen Singens –
vertagt – auf die Abendmesse.

Stattdessen: die Terrasse. Später.
Am Rande des verschlafenen Flusses.

Sonntagsbraten. Röstgemüse. Feine Sauce.
Yorkshire Puddings – eine englische Selbstverständlichkeit.
Wer anderes behauptet, irrt.

Ein Innehalten.
Zufriedenheit.
Ein dankbarer Moment.

Ein langsamer Anfang.
Stille. Frühmorgens.
London. Ein Sonntag im April.


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